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2019/01/06

Josef Durm; Palais Bürklin,1879-1944

Standort: Innenstadt/ -West
Standzeit: 1879-1944
Architekt: Josef Durm
Bauherr: Albert Bürklin
Bauzeit: 1874-1880
Nutzung: Residenz
Baustil: Neorenaissance
Heutige Adresse: Kriegstraße 166-168
Heutige Bebauung: Studio des SWR

Weitere Bilder und Infos:

2014/12/20

Neubau der KVBW-Hauptverwaltung

1. Preis: SOP Architekten GmbH & Co. KG, Düsseldorf; competitionline.com
Rendering Ansicht Südost
Auftraggeber
KVBW Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg

Bauvorhaben
Der KVBW beabsichtigt, einen Neubau der Hauptverwaltung mit 500 Mitarbeitern auf dem Baufeld „Im Lohfeld“ in der Karlsruher Oststadt zu realisieren. Mit Erweiterung sind auf dem Baufeld Arbeitsplätze für 840 Mitarbeiter realisierbar. Die ergänzenden Büroflächen sollen für eine spätere Erweiterung des KVBW vorbereitet sein und in der Zwischenzeit zur Vermietung vorgesehen werden.

Bauvolumen
ca. 44 Mio. €

Standort
Oststadt/ Oststadt Süd/ Ludwig-Erhard-Allee; Nordseite
Luftbild von 2013: Lohfeld rot umrandet; lbbw-immobilien.de
Luftbild Ansicht Südost

Fertigstellung
Frühjahr 2018


Planungswettbewerb 

2014/06/25

KIT Kita "KinderUniversum"

Südwest-Ansicht


Nutzung
Kindertagesstätte

Standort
Oststadt/ Karl-Wilhelm-Straße
KIT/ Campus Süd/ KinderUniversum

Architektur
Büro Bruno, Fioretti, Marquez

2012/12/12

B&B-Hotel-Neubau an der Schwarzwaldstraße

Wettbewerbsergebnisse des beschränkten Architekturwettbewerbs zum
Neubaus eines B&B-Hotels an der Schwarzwaldstraße

Hintergrund

B&B will einen Hotelbau mit bis zu 100 Zimmern in Karlsruhe realisieren. Der vorgesehene Standort auf der Südseite der Schwarzwaldstraße hat hohe städtebauliche Bedeutung. Zentral in der städtebaulichen Entwicklungsachse südlich des Hauptbahnhofs gelegen wird das Hotel den südlichen Eingang der Innenstadt prägen.

Der Rahmenplan für den Bereich südlich der Schwarzwald- und Fautenbruchstraße sieht bis zu fünfgeschossige Baublocks für Dienstleistung und Gewerbe vor. Für den Bereich der südlichen Schwarzwaldstraße wird er derzeit in einen Bebauungsplan umgesetzt.
Für die Güterbahnstraße und angrenzenden Straßen wird derzeit ein Verkehrskonzept erarbeitet. Überlegung ist, die Güterbahnstraße künftig als Erschließung aller südlich der Schwarzwald- und Fautenbruchstraße anliegenden Grundstücke auszubauen.

Die B&B Hotels GmbH und die Stadt auf einen Wettbewerb verständigt, um architektonisch und funktionell überzeugende Lösungen für das derzeit unbebaute Grundstück zu erhalten, die gleichzeitig auch wirtschaftliche Kriterien nachvollziehbar berücksichtigen. Insgesamt waren elf Büros aufgefordert worden, Ideen für den Neubau einzureichen.

Ergebnisse

1. Preis (Preisgeld 5.000 €) Eisfeld Engel Architekten, Hamburg

Mit "einem kraftvollen Baukörper, der angemessen die Ecke Schwarzwaldstraße und Ettlinger Straße betont", soll der südliche Stadteingang Karlsruhes künftig architektonisch markiert werden.So lautete kürzlich das Urteil der Jury zum ersten Preisträger im Architekturwettbewerb für ein Hotel an der Schwarzwaldstraße. Einstimmig hatten die Preisträger empfohlen, den Entwurf des Hamburger Büros Eisfeld Engel Architekten < www.eisfeldengel.de > für den Neubau eines B&B-Hotels zur Grundlage für die weitere Bearbeitung zu machen. Denn der Neubau entfalte "eine sinnvolle Fernwirkung", befand die Jury unter der Vorsitzenden Prof. Dörte Gatermann (Köln). Das mit viel Tageslicht versorgte Foyer und der an der Außenfassade angegliederte Frühstücksraum unterstütze bereits im Außenraum die Erkennbarkeit des Gebäudes als Hotel.
Das Hotel mit Tiefgarage soll über die Güterbahnstraße erschlossen werden.

2011/11/22

Erweiterungsbau des Bundesverfassungsgerichts



Bauherr:
Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Bundesbau Baden-Württemberg Staatliches Hochbauamt Baden-Baden

Nutzer:
Bundesverfassungsgericht

Projektsteuerung, Ausschreibung und Bauleitung :
Staatliches Hochbauamt Baden-Baden

Architektenwettbewerb:
2002 EU-weit

Entwurf und Werkplanung:
Schrölkamp Architektur, Berlin

Freianlagen:
Schrölkamp Architektur, Berlin, mit Mettler Landschaftsarchitekten, Berlin, und Prof. Schmid, Treiber & Partner, Leonberg

2011/06/06

Robert Curjel & Karl Moser

Austellung in der Städtischen Galerie vom 9. April bis 3. Juli 2011:

Ein Karlsruher Architekturbüro auf dem Weg in die Moderne.

Zur "Kunstblüte" Karlsruhes in der Zeit um 1900 trug ein Archi­tek­tur­­büro in besonderer Weise bei: Die gebür­ti­gen Schweizer Robert Curjel und Karl Moser reali­­sier­ten Gebäude, die auf kreative Weise das Lebens­­ge­­fühl einer Epoche zwischen Gründer­­zeit, Lebens­re­­form und einer neuen Sachlich­keit ausdrück­ten. Mit öffent­­li­chen Monumen­tal­­bau­ten, Geschäfts- und Wohnhäu­­sern prägten sie von Karlsruhe aus Stadt­­­bil­­der zwischen Zürich und Kiel.
Robert Curjel & Karl Moser: Ehemaliges Hotel Erbprinz Karlsruhe, Ecke Kaiser- und Ritterstraße, erbaut 1900, abgerissen 1912. Foto: Wilhelm Kratt
Robert Curjel & Karl Moser: Ehemaliges Hotel Erbprinz Karlsruhe, Ecke Kaiser- und Ritterstraße, erbaut 1900, abgerissen 1912. Foto: Wilhelm Kratt


Robert Curjel & Karl Moser: Erster Entwurf für eine Ausstellungshalle am Karlsruher Festplatz 1905, nicht realisiert. Stadtarchiv Karlsruhe.
Robert Curjel & Karl Moser: Erster Entwurf für eine Ausstellungshalle am Karlsruher Festplatz 1905, nicht realisiert. Stadtarchiv Karlsruhe.

Im Fokus ihrer Tätigkeit stand jedoch die badische Hauptstadt, wo sie mit Christus- und Luther­kir­che, zahlrei­chen weiteren Großbauten und Villen bis heute quali­tät­volle Dokumente für die Bedeutung des damaligen Kultur­­zen­trums Karlsruhes hinter­­lie­­ßen. In der Ausstel­­lung, die gemeinsam mit der ETH Zürich und dem saai Karlsruhe erarbeitet wurde, sind mehr als 300 originale Exponate zu sehen, darunter zahlreiche Werke aus der Zusam­­men­ar­­beit mit bekannten Künstlern ihrer Zeit.

Städtische Galerie

(ZKM, Lichthof 10)
Lorenz­­­­straße 27

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag 10 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

2011/03/13

Architekturphotographie im Museum für Neue Kunst

Frédéric Chaubin:
CCCP 
Cosmic Communist Constructions Photographed




ZKM | Museum für Neue Kunst
Nur noch bis Fr, 27.03.2011!

Information in English
 Interview mit Frédéric Chaubin

Die Ausstellung Frédéric Chaubin. CCCP – Cosmic Communist Constructions Photographed versammelt neunzig Fotografien des in Frankreich lebenden Publizisten Frédéric Chaubin, der seit 2003 während mehrerer Reisen nach Osteuropa und Asien ungewöhnliche Architekturen der späten Sowjet-Ära aufgespürt und aufgenommen hat. Die Gebäude aus größtenteils peripheren Regionen der ehemaligen UdSSR zeichnen sich durch ein utopisches Formenvokabular jenseits der genormten, staatlichen Sowjetarchitektur aus.
Chaubin sieht in dieser plötzlichen Zunahme formaler Vielfalt seit den späten 1970er-Jahren einen Ausdruck des Niedergangs der totalitären, sowjetischen Gleichartigkeit. Die reiche Formensprache der Architekturen entstand abseits herrschender Zwänge, welche die sowjetische Geschichte geprägt hatten – von den Avantgarden der 1920er-Jahre über den 1940er Neo-Klassizismus bis zum schlichten Modernismus der 1960er-Jahre. Die nach Chaubins subjektiven Kriterien geordneten Bildthemen sind Zeugnisse einer einzigartigen, spätsowjetischen Baukunst. In der Annahme, dass eine bestimmte Ästhetik ideologische Grundüberzeugungen spiegelt, zeugt die Formensprache von der Absicht, die Welt mittels Architektur zu verändern.
Frédéric Chaubin überhöht bewusst die dramatische Dimension der Bauwerke als Hommage an die Fantasie nonkonformistischer Architekten, die in ihren Gebäuden futuristische Science-Fiction und Monumentalismus vereinen. Die Fotografien betonen den Reichtum der Einflüsse, die in den 1970er- und 1980er-Jahren kultiviert wurden, von lokalen Traditionen bis zur Rivalität mit den USA. Der französische Fotograf offenbart mit den Aufnahmen dieser einzigartigen Bauwerke, die jenseits der Norm an der Schnittstelle zweier Welten konzipiert wurden, unerwartete Vorboten des Endes der UdSSR. Zugleich bilden Chaubins Fotografien die post-sowjetische Welt nicht mehr unter dem in der zeitgenössischen Fotografie der letzten zwanzig Jahre vorherrschenden Blickwinkel des Verfalls ab. Vielmehr stellen sie ausgewählte Gebäude losgelöst von ihrem historischem Hintergrund zusammen: ein Prozess, der die fiktionale Dimension von Geschichte unterstreicht.

2010/09/14

Mensa Moltke

Mensa der FH und  PH Karlsruhe
Ort:
Moltkestraße

Baubeginn:
Juli 2005.

Fertigstellung: Dezember 2006. 
Architekt:
J. Mayer H. Architekten, Berlin (DE)

Ende 2003 wurde ein überregionaler Architektenwettbewerb mit über 1600 Bewerbern ausgelobt, aus dem J. Mayer H. als Gewinner hervorging.

Seit der offiziellen Eröffnung im März 2007 ist die Mensa Moltke ein lebendiger Ort täglicher Kommunikation, an dem 1.800 Essen pro Tag ausgegeben werden können. Sie erreichte schon während ihrer Planungs- und Ausführungsphase wegen ihrer Architektur internationale Aufmerksamkeit.
Dem Gesamtkunstwerk Mensa Moltke wurde 2008 die Auszeichnung „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen“ innerhalb der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ verliehen.

Nach 41 Jahren bekam die „alte“ Mensa für die Gäste aus der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, der Pädagogischen Hochschule und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste 2007 mit dem Neubau eine Nachfolgerin. Der Bauherr, das Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe, stellte 7,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Architekt Jürgen Mayer H. bewies, dass Funktionalität, Atmosphäre und Innovation auch mit einem Mensabau dargestellt werden können.
Er thematisierte in seinem Entwurf den Übergang von der städtischen Bebauung im Süden zum Hardtwald im Norden. Die Auflösung des Baukörpers in stammartige Strukturen zeigte die formale Verwandtschaft des Neubaus mit dem benachbarten Baumbestand. Konstruktive Aufgaben und ein enger Kostenrahmen wurden durch die Verwendung einer Holzverbundkonstruktion in Verbindung mit einer dauerelastischen, diffusionsoffenen Polyurethan-Spritzbeschichtung gelöst.

Das Ergebnis ist ein fulminanter Bau in modernster Leichtbauweise. Kennzeichnend für das Gebäude sind der gelungene Übergang vom Städtischen zum angrenzenden Naturraum, seine hohe Funktionalität und die geringen Baukosten. So wurden die teuren Stahlstreben eines ersten Entwurfs durch den günstigeren Rohstoff Holz ersetzt. Die Designsprache der Mensa wird im Inneren konsequent fortgeführt. Streben, Stützen, Schrägen und ein einheitliches Farbkonzept lassen ein hochmodernes Ambiente entstehen – und auf den Sitzhockern des belgischen Designers Arne Quinze schmecken die Mensagerichte ganz besonders gut. Völlig Wurst, was genau auf dem Speiseplan steht.

Text: Studentenwerk Karlsruhe

<Pläne und weitere Fotos>

>> Essenszeiten und Tageskarte

2010/08/06

Baurmann.Dürr Architekten gewinnen Wettbewerb

Bilder: baurmann.dürr architekten

Baurmann.Dürr Architekten gewinnen den Wettbewerb der Familienheim Karlsruhe eG für die Wohnbebaung in der Pfinztalstraße 104 in Karlsruhe-Durlach.
Grundstücksgröße: 3.600m²
Eigentumswohnungen: 50
Geschosse: 4,5 (zur Straße)

Mehr

2010/07/08

Oberpostdirektion

Die Oberpostdirektion (Reichspostdirektion) wurde 1934-38 nach Plänen von Hermann Billing gebaut.
Lange Zeit Dienstgebäude der Reichs- bzw. Bundespost beherbergt es seit 2000 die Volkswohnung.
Das Erdgeschoss des südlichen Flügels an der Baumeisterstraße wird seit 2005 vom Club 'Die Stadtmitte' genutzt.

Hermann Billing (* 7. Februar 1867 - † 2. März 1946; Karlsruhe) war ein karlsruher Architekt, Designer und Hochschullehrer. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Jugendstils in Karlsruhe und ganz Südwestdeutschland. Sein bekanntestes Bauwerk ist die Kunsthalle Mannheim (Bild rechts).

2010/06/28

Info-Pavillon der Kombilösung (U-Strab)

Lage: An der Straßenkreuzung Ettlinger Tor
Konstruktion: Stahlbau
Raumprogramm: Austellungs- und Vortragssaal, Bistro, Aussichtsturm
Kosten: 800.000€
Einweihung: 2010
Architekten: Kränzle + Fischer-Wasels

Besonderheiten: Dach bespielbar (momentan für das Public Viewing von der Fußball-WM)

Das Bistro ist von Montag bis Samstag von 10 bis 24 Uhr geöffnet, sonntags und feiertags von 12 bis 24 Uhr.
Die Ausstellung zum Bau der Kombilösung ist von Montag bis Sonntag von 10 bis 23 Uhr geöffnet.


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